Endlich: Lösung unserer Kaffestaus an den Sonntagen ist da!

Lange haben wir uns den Kopf zerbrochen über folgendes Problem: unsere schöne Theke ist - wie gesagt - sehr schön, doch stellt sie uns vor eine logistische Herausforderung, die wir bisher nicht in dieser Art und Weise kannten. Sie ist zu klein für uns. Das führte in der Vergangenheit zu wirklich frustierenden Wartezeiten für den Kaffeegenießer. Sowohl vor als auch hinter der Theke. So kam es an den Spitzentagen, an denen im Bootshaus jeder einzelne Platz belegt war zu Frust, Ärger und Mißmut, weil wir zum einen bisher nur eine Kaffeemaschine postieren konnten, zum anderen fehlt uns Stellplatz, um mehrere Kaffeespezialitäten auf einmal "zu schießen".
So mussten entweder Rosina oder ich in der Vergangenheit Sonntag für Sonntag hinter der Theke stehen, weil wir beide Anstürme gewohnt sind und auch dann den Überblick bewahren können, wenn es knallhart hinter der Theke zugeht. Auf diese Weise konnten erneute Kaffeestaus und lange Wartezeiten vorerst vermieden werden. Eine Dauerlösung konnte das allerdings nicht sein, da wir so nie krank sein dürfen, keine Zeit für unsere Kinder oder unsere Lieben haben dürfen, geschweige denn in Urlaub fahren können. An dieser Stelle sei für unser Herzblut-Team trotzdem ausdrücklich gesagt: Liebe Corinna, liebe Heidi, lieber Patrick und lieber Martin, Ihr wisst hoffentlich, dass wir Euch Spitze finden und das ohne Euch gar nicht packen würden. Endlich bekommen wir die nötige Entlastung hinter der Theke, so dass die zwei brüllenden Cosentino-Mädchen, die Bons querlesen müssen, obsolet werden! Ich hoffe, das freut Euch mindestens so sehr wie uns!


Dann kam die Intergastra 2012 in Stuttgart. An zwei Tagen reiste unser Geschäftsführerteam jeweils gesondert zur Gastronomiemesse mit dem Ziel: "Finde eine Lösung für unsere schöne, aber frustausschenkende Theke!" und siehe da! Wir wurden fündig.  

Unsere Schärer muss nun leider zwei Egro-Maschinen aus dem Hause Rancilio weichen. Der Clou der zwei schönen Schlanken: sie sind gerade einmal jeweils 30 cm breit. Dabei sind sie robust und produzieren unseren großen Kaffee Crema jeweils in der Hälfte der Zeit. Eine Egro alleine benötigt für unsere größte Kaffeespezialität 32 Sekunden, wo unsere Schärer 1 Minute und 5 Sekunden braucht. Das beste dabei: der Kaffee schmeckt großartig! Das Geheimnis sind zwei Brühpumpen, die sich im Innenleben der Egro Pure verstecken. Wir waren wie man so schön sagt ganz schön baff! Die neuen Systeme haben wir vor Ort im Bootshaus auf Herz und Nieren getestet. So wurde eigens eine Egro Pure von Rancilio mobil für uns und diesen Test umgebaut und ins Bootshaus gefahren. Dann ging der Test los. Zeiten wurden mit der Stoppuhr genommen, Milschschaum auf seine Konsistenz geprüft, Espressi in allen Variationen getestet und kurz vor Kaffeeschock stand fest: die Egro wird's! Ein weiteres Highlight der zwei Neuen: beide Maschinen werden eigens für uns mit zwei Power-Steam Dampfdüsen ausgestattet. So können wir echt italienischen Latte Macchiato oder Chai Tea anbieten, weil wir zusätzlich zu den nun vier vollautomatisch laufenden Kaffeespezialitäten manuell aufschäumen können. Das wird ein Fest ... und meine Schwester und ich können uns wieder wie in guten alten Zeiten in Milchschaumauftürmen battlen! (Herausforderung hiermit angenommen, liebes Schwesterherz! ;))  

Schweizer High End Technik löst also Schweizer First Class Technik ab. Unsere Schaerer soll uns dennoch erhalten bleiben. Als mobile Drittmaschine für Coffee-to go für draußen. Denn es bleibt immer noch zu klären: wer macht den besseren Kaffee? Bürgermeister Schärer oder unsere Schaerer?

 

In diesem Sinne: frohe, kaffeereiche Woche allerseits.

 

A. Cosentino 

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Kommentare: 2
  • #1

    Del Lever (Freitag, 03 Februar 2017 03:25)


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  • #2

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